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03.Dezember 2019

Veranstaltung:

Mein Pflegeroboter und ich

Verspricht KI mehr Teilhabe in einer alternden Gesellschaft?
Forschungs- und Anwenderzentrum Geriatronik, Bahnhofstrasse 37, 82467 Garmisch-Partenkirchen, 18–19.30 Uhr

Die Veranstaltung ist Teil der Diskussionsreihe acatech am Dienstag. Um eine Anmeldung unter folgendem Link wird gebeten: Anmeldung "Pflegerobotik". Im Anschluss der Veranstaltung wird es einen Empfang mit Bier und Imbiss geben.

Egal ob im Verkehr, in der Fabrik oder im Haushalt – die Errungenschaften im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) sind ebenso beeindruckend wie rasant. KI etabliert sich auf fast allen Ebenen unserer Gesellschaft und verändert das Zusammenleben der Menschen. Doch was ist überhaupt KI? Wie funktioniert sie? Was kann sie leisten und wo liegen ihre Grenzen? Das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz widmet sich diesen Fragen und will einen gesellschaftlichen Dialog darüber führen, wie KI verantwortungsvoll genutzt werden kann.

Selbstlernende Roboter helfen älteren Menschen künftig beim Aufstehen, wärmen Essen auf, lesen aus der Zeitung vor und telefonieren bei Bedarf mit dem Arzt. Mit KI-basierten Exoskeletten lernen Schlaganfallpatienten wieder zu greifen. Geriatronik ist der Einsatz von Robotik, Mechatronik und Informationstechnik in der medizinischen Versorgung älterer Menschen. Die Diskussionsveranstaltung soll beleuchten, wie Geriatronik zusammen mit Nutzern und Pflegekräften gestaltet und weiterentwickelt werden kann, sodass Assistenzsysteme tatsächlich zu mehr Teilhabe im Alter beitragen.

Diskutieren Sie mit:

Jutta Ehinger
Pflegedienstleitung des Caritas Altenheims in Garmisch-Partenkirchen

Prof. Dr. Sami Haddadin
Munich School for Robotics and Machine Intelligence" (MSRM) an der TU München, Mitglied der Plattform Lernende Systeme

Alexander Huhn
Leiter der Caritas in Garmisch-Partenkirchen

Dieter Janecek
Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied der Enquete-Kommission "Künstliche Intelligenz"

Moderation:
Prof. Dr. Wolfgang Heckl
Generaldirektor des Deutschen Museums/acatech

Format: Interaktive Podiumsdiskussion

In der interaktiven Podiumsdiskussion werden unterschiedliche und konträre Perspektiven auf ein Thema einander gegenübergestellt. Die Podiumsgäste artikulieren ihre Positionen, diskutieren miteinander und suchen nach gemeinsamen Lösungen. Die Moderatorin oder der Moderator leitet das Gespräch, arbeitet Gegensätze heraus und arbeitet Punkte der Annäherung heraus. Wichtig im Vergleich zu einer klassischen Podiumsdiskussion ist die frühe Einbindung des Publikums. Bereits zu Beginn der Diskussion werden die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu aufgerufen, mit dem Live-Umfrage-Tool Mentimeter über kontroverse Fragen abzustimmen. Das Stimmungsbild des Publikums wird direkt in der laufenden Diskussion aufgegriffen. Darüber hinaus kann das Publikum Fragen und Einwände auf Karteikarten schreiben, die regelmäßig eingesammelt und an die Moderation weitergegeben werden. Die Moderatorin oder der Moderator achtet darauf, dass die Fragen gleichmäßig an die Podiumsgäste adressiert und adäquat beantwortet werden.

Bildergalerie: Eindrücke vom Abend in Garmisch-Partenkirchen

Anfahrt: Forschungs- und Anwenderzentrum Geriatronik