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23.Oktober 2019

Veranstaltung:

Wie viel KI steckt in den Medien?

Wie Big Data und Künstliche Intelligenz unsere Medienwelt prägen
Messegelände / ICM – Internationales Congress Center München, Halle B0, 11–12 Uhr

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Medientage München und in Kooperation mit dem MedienCampus Bayern statt. Tickets zu den Medientagen sind bis zum 18.10. kostenfrei unter https://www.mediencampus2019.d... erhältlich. Um eine Anmeldung wird gebeten.


Künstliche Intelligenz (KI) – das sind Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig dazulernen können. KI steckt im Smartphone, in Verkehrsleitsystemen und in vielen Maschinen in Haushalt und Fabrik. Ersetzen Roboter Menschen oder verbessern sie unser Arbeitsleben und unseren Alltag? Wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden? Darüber will das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz einen gesellschaftlichen Dialog anstoßen.

In der Diskussion „Wie viel KI steckt in den Medien?“ geht es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in neuen und alten Medien – sei es in Online-Redaktionen und Zeitungen, Hörfunk oder den sozialen Medien. Die Einsatzmöglichkeiten von KI schaffen eine neue Medienrealität: von Inhaltsgenerierung und Bilderkennung bis hin zu „Deep Fakes“, also täuschend echt wirkenden Bildern oder Videos, die beispielsweise zum Zwecke der Manipulation erstellt werden können. Doch wie funktioniert eigentlich computergenerierter Journalismus? Was sind die Möglichkeiten, was das Missbrauchspotenzial von KI in den sozialen Medien? Brauchen wir gar eine Ethik für ihren Einsatz?

Diskutieren Sie mit:

Joana Bayraktar, Hochschule für Politik München an der Technischen Universität München, Professur für Political Data Science

Ulrike Köppen, Bayerischer Rundfunk, BR Data/BR Recherche 

Cindy-Ricarda Roberts, Technische Universität München und Hochschule für Philosophie München, Lehrstuhl für Medienethik

Moderation:
Anja Pross
Moderatorin und Video-Journalistin

Format: Interaktive Podiumsdiskussion

In der interaktiven Podiumsdiskussion werden unterschiedliche und konträre Perspektiven auf ein Thema einander gegenübergestellt. Die Podiumsgäste artikulieren ihre Positionen, diskutieren miteinander und suchen nach gemeinsamen Lösungen. Die Moderatorin oder der Moderator leitet das Gespräch, arbeitet Gegensätze heraus und arbeitet Punkte der Annäherung heraus. Wichtig im Vergleich zu einer klassischen Podiumsdiskussion ist die frühe Einbindung des Publikums. Bereits zu Beginn der Diskussion werden die Zuschauerinnen und Zuschauer dazu aufgerufen, mit dem Live-Umfrage-Tool Mentimeter über kontroverse Fragen abzustimmen. Das Stimmungsbild des Publikums wird direkt in der laufenden Diskussion aufgegriffen. Darüber hinaus kann das Publikum Fragen und Einwände auf Karteikarten schreiben, die regelmäßig eingesammelt und an die Moderation weitergegeben werden. Die Moderatorin oder der Moderator achtet darauf, dass die Fragen gleichmäßig an die Podiumsgäste adressiert und adäquat beantwortet werden.

Bildergalerie: Eindrücke vom Tag in München

Anfahrt: Internationales Congress Center München, ICM Messe München